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03.06.2020

CORONA-VERORDNUNG

Niedersachsen plant weitere Lockerungen zum 8. Juni

Die Niedersächsische Landesregierung wird zum 8. Juni eine Reihe weiterer Lockerungen der Corona-Auflagen in Kraft setzen. So werden unter anderem Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt sein. Bei den Kulturverbänden stoßen die geplanten Lockerungen auf große Zustimmung.

Für die Chöre bedeutet dies, dass es ihnen ab 8. Juni erlaubt ist, unter Berücksichtigung der geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsgebote, im Freien Chorproben abzuhalten.

30.05.2020

CORONA-VERORDNUNG

So ist das Zusammensingen möglich

Im Beitrag vom 23.05.2020 hatten wir auf Änderungen der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus hingewiesen (siehe dort). Für die Chöre ist demnach ein Kleingruppenunterricht mit max. vier Singenden (zzgl. nicht singende Chorleitung) möglich.

Im Nachfolgenden nennen wir Ihnen Hygieneempfehlungen, deren Einhaltung Voraussetzung für einen Kleingruppenunterricht ist.

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29.05.2020

CORONA-HILFEN

Umfrage zur finanziellen Situation der Vereine

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat auf den Offenen Brief (siehe Beitrag vom 25.05.2020) geantwortet und darum gebeten, die in dem Brief an den Minister geschilderten Gründe von Liquiditätsengpässen und Verbindlichkeiten zu konkretisieren.

Bitte unterstützen Sie unbedingt das Anliegen des Landesmusikrats und der Verbände der Amateurmusik und nehmen Sie an dieser Umfrage bis zum 2. Juni 2020 teil.

linkZur Briefumfrage/Anschreiben an die Verbände der Amateurmusik

25.05.2020

CORONA-HILFEN

Offener Brief an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Die niedersächischen Verbände der Amateurmusik haben sich heute zusammen mit ihrem Dachverband, dem Landesmusikrat Niedersachsen, in einem Offenen Brief an den Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, gewandt und darin eindringlich darauf hingewiesen, dass die Vereine in der Amateurmusik weder wesentlich an den aktuellen landesweiten Lockerungen der Lebenseinschränkungen partizipieren konnten, noch dass zugesagte und dringend benötigte finanzielle Hilfen bislang auf den Weg gebracht worden sind.

Die Vereine sind vom „Lockdown” besonders betroffen, da Konzerte frühestens im Herbst dieses Jahres wieder stattfinden können und auch ein „normaler” Probenbetrieb auf absehbare Zeit nicht möglich scheint. Nach Ansicht der Verbände und ihres Dachverbands droht die Amateurmusik in Niedersachsen einen irreparablen Schaden zu erleiden, sofern die Nöte und Ängste der Vereine seitens der Landesregierung weiterhin nicht ausreichend Berücksichtigung finden.

linkOffener Brief an das Ministerium für Wissenschaft und Kultur

23.05.2020

CORONA-VERORDNUNG

Die Chöre müssen weiterhin warten

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 22.05.2020 eine Änderung der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus veröffentlicht. Während in vielen Bereichen (u.a. Sporteinrichtungen, Schule, Zoos, Tourismus, Spielhallen und Spielbanken) die bisherigen Maßnahmen moderat gelockert wurden, können Chöre weiterhin nicht wie gewohnt proben. In der Verordnung heißt es dazu lediglich: „Für […] Chöre ist zudem nur ein […] Vokalunterricht im Einzelunterricht oder im Kleingruppenunterricht mit nicht mehr als vier Personen zulässig.” Eine Lösung für diese unbefriedigende Situation scheint derzeit noch nicht in Sicht, zumal durch die Absage sämtlicher Konzerte den Chören allmählich auch finanzielle Schäden entstehen, für die die Landesregierung bislang einen Kompensationsvorschlag schuldig geblieben ist.

Die Änderung tritt am 25.05.2020 in Kraft.

20.05.2020

CORONA-HILFEN

Finanzhilfen für kleinere Kultureinrichtungen und -vereine

Kleinere Kultureinrichtungen und -vereine können ab sofort Finanzhilfen beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) beantragen. Darüber hinaus fördert das MWK kleine Kultureinrichtungen mit einem Investitionsprogramm.

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19.05.2020

CORONA-FORSCHUNG

Einschätzungen zum Singen in der Gemeinschaft

Die Bundesmusikvereinigung Chor und Orchester (BMCO) hat verschiedene Einschätzungen zum Infektionsrisiko beim Singen im Chor zusammengetragen. Herausgekommen ist dabei eine (noch) heterogene Übersicht, was aber nicht weiter verwunderlich ist, da der jeweilige Blickwinkel der befragten Einrichtungen z.T. sehr unterschiedlich ist.

linkÜbersicht Einschätzungen zum Thema Singen in der Gemeinschaft

08.05.2020 · Quelle: swr.de

CORONA-FORSCHUNG

Bundeswehr-Uni: Coronainfektion beim Chorsingen „äußerst unwahrscheinlich”

Im März infizierten sich bei einer Probe des Berliner Domchors über 50 Mitglieder mit dem Corona-Virus. Experten empfahlen bisher, gemeinschaftliches Singen in Räumen zu vermeiden – auch in Gottesdiensten. Eine Untersuchung der Bundeswehr-Uni München in Neubiberg kommt nun aber zum Ergebnis, dass eine Coronainfektion beim Chorsingen „äußerst unwahrscheinlich“ sei.

Die Münchner Bundeswehr-Universität hat das Corona-Infektionsrisiko beim gemeinsamen Singen untersucht. Anhand strömungsmechanischer Experimente kamen die Forscher zum Ergebnis: Es hält sich stark in Grenzen, wie die Uni am Donnerstag, 7. Mai, mitteilte. Bei den Experimenten mit professionellen Sängern habe sich eindeutig gezeigt, dass die Luft beim Singen nur im Bereich eines halben Meters vor dem Mund in Bewegung versetzt werde, unabhängig von Lautstärke und Tonhöhe. Eine Virusausbreitung über diese Distanz hinaus sei „äußerst unwahrscheinlich.“

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06.05.2020

CORONA-FORSCHUNG

Risikoeinschätzung einer Coronavirus-Infektion im Bereich Chormusik

Eine Studie von Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn und Prof. Dr. med. Bernhard Richter vom Freiburger Institut für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg kommt zu dem Ergebnis, dass u.a. 2 Meter Abstand beim Singen sowie eine gute Belüftung des Probenraums das Infektionsrisiko auf ein Minimum reduzieren.

Die wissenschaftliche Datenlage hinsichtlich der spezifischen Situationen in der Musikausübung ist im Themenfeld Corona-Virus-Infektion immer noch dünn. Seit der ersten Risikoeinschätzung vom 25.04.2020 wurden jedoch wissenschaftliche Untersuchungen initiiert. Darüber hinaus liegen inzwischen von verschiedenen Stellen Gefährdungsbeurteilungen für Sänger*innen vor, die in ihren Aussagen teilweise noch erheblich differieren. Ziel bleibt es, getroffene Einschätzungen anhand neuester wissenschaftlicher Ergebnisse zu korrigieren und entsprechend anzupassen und einen Austausch hierüber herbeizuführen.

Bei einer ersten Messung u.a. bei Sänger*innen wurden sowohl qualitative Versuche zur Strömungsvisualisierung als auch quantitative Messungen der Luftgeschwindigkeiten in verschiedenen Abständen durchgeführt. Die Messergebnisse müssen noch im Detail ausgewertet werden, was einige Tage benötigt. Als erstes Zwischenfazit lässt sich jedoch festhalten, dass in 2 Metern Abstand von den Sänger*innen kein Unterschied zur normalen Luftströmung messbar war.

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18.04.2020

CORONA-HILFEN

Die Landesregierung muss den Kulturschaffenden helfen

durch die seit Mitte März geltenden Einschränkungen zur Eindämmung der CoViD-19-Pandemie haben inzwischen weite Bereiche der Gesellschaft finanzielle Einbußen bis hin zum existenzbedrohenden vollständigen Verlust aller Einnahmen erlitten. Durch die in der vergangenen Woche eingeräumten Lockerungen konnte u.a. der Handel vorsichtige Entwarnung signalisieren, allerdings sind unzählige Kulturschaffende weiterhin ihrer Lebensgrundlage beraubt. Zwar haben Bund und Länder für existenzbedrohte Einzelkünstlerinnen und -künstler Hilfspakete geschnürt, jedoch sind die Förderbedingungen letztlich wenig praxisnah ausgestaltet worden.

Offener Brief an Ministerpräsident Stephan Weil

So haben sich Interessenvertretungen der niedersächsischen Musikkultur und -wirtschaft vor wenigen Tagen mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Stephan Weil, die niedersächsische Landesregierung und den niedersächsischen Landtag gewandt, in dem sie darauf verweisen, dass das Ende März von der Landesregierung versprochene Hilfspaket für Künstlerinnen und Künstler in seiner jetzigen Ausgestaltung an der wirtschaftlichen Realität dieser Berufsgruppe vorbeigeht, wenn diese finanziellen Hilfen – wie zurzeit gängige Praxis – nur zur Kompensation laufender Betriebskosten genutzt werden dürfen. So sind nahezu alle freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Niedersachsen von Einkunftsausfällen von bis zu 75% des Jahreseinkommens betroffen.

linkOffener Brief an MP Stephan Weil

Landesmusikrat Niedersachsen sorgt sich um die Zukunft seiner Verbände und deren Vereine

Der Landesmusikrat Niedersachsen hat sich ebenfalls mit einem Brief an Ministerpräsident Stephan Weil, an Landtagspräsidentin Gabriele Andretta sowie die Minister Reinhold Hilbers und Björn Thümler gewandt, in dem er daran erinnert, dass auch die instrumentale und vokale Amateurmusik in Niedersachsen von den notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der CoViD-19-Pandemie schwer betroffen ist. Proben und Konzerte können bis auf weiteres nicht stattfinden. Auch wenn ein Großteil der normalerweise durchgeführte Aktivitäten ehrenamtlich erfolgt, entstehen den Verbänden, Vereinen und Orchestern durchaus Kosten, die nicht durch fest eingeplante Einnahmen bestritten werden können.

linkBrief des Landesmusikrats Niedersachsen

Chorjugend des SCV denkt Lösungen für Kinder- und Jugendchöre

Die Chorjugend des Schwäbischen Chorverbandes (SCV) analysiert detailliert die Situation seiner Kinder- und Jugendchöre – das Ergebnis lässt sich ohne Einschränkungen auf alle Regionalchorverbände im Deutschen Chorverband übertragen. Die Analyse zeigt eindrücklich, wie auch das Vereinswesen und das sozio-kulturelle Ehrenamt durch die CoViD-19-Pandemie bedroht ist und dass unbürokratische Aktionen aller am ehrenamtlich ausgerichteten Kulturleben Beteiligten (Vereine, Öffentliche Einrichtungen bis hin zu den Landesregierungen) unabdingbar sind, um bislang bestehende Strukturen für die Zeit nach Corona zu erhalten.

linkKonzept der SCV-Chorjugend

Corona kann die Initiative 3. Oktober – Deutschland singt nicht stoppen

„Wir singen zur Not auch vom Balkon und aus dem Fenster oder als virtueller Chor”, so Bernd Oettinghaus, Projektleiter der Initiative 3. Oktober – Deutschland singt. „Wir haben aber noch die Hoffnung, dass die Extremsituation mit der CoViD-19-Pandemie am Tag der Deutschen Einheit überstanden ist und wir gerade dann ein gemeinsames Dankes- und Freudefest feiern können.” Der Tag der Deutschen Einheit jährt sich in diesem Jahr am 3. Oktober zum 30. Male. Aus diesem Anlass sollen um 19.00 Uhr gleichzeitig im ganzen Land zehn verbindende Lieder wie Volkslieder, Spirituals, Popsongs, Gospels, Choräle und Schlager erklingen.

linkWeitere Informationen

18.04.2020

SINGEN TROTZ CORONA

Mitsingen statt Chorprobe

Uns allen fehlt die wöchentliche Chorprobe und die Begegnung mit unseren Mitsängerinnen uind -sängern. Doch wir müssen uns in Geduld fassen und abwarten, bis es wieder möglich sein wird, gemeinsam zu proben. Bis dahin gibt die Möglichkeit, an zahlreichen Online-Chorproben oder virtuellen Chören teilzunehmen. Eine Suchmaschinenabfrage im Internet fördert da viele Links ans Tageslicht.

Eine weitere Möglichkeit, Chormusik mitzusingen, bieten unsere Freunde vom Leipziger Chorverband. Auf der Website linkwww.leipziger-chorverband.de finden Sie zahlreiche verlinkte Videos von Chorstücken, die Ihnen wahrscheinlich bekannt sind und die Sie mitsingen können. Einfach Noten bereitlegen (oder auch nicht), Lautsprecher aufdrehen, anklicken und lossingen auf linkwww.leipziger-chorverband.de.

Wir hoffen, das Angebot unserer Freunde vom Leipziger Chorverband bereitet Ihnen Freunde. Gerne dürfen Sie es an andere Interessierte weiterleiten.

Bleiben Sie gesund!