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1.500 Kinder bei „Kleine Leute – bunte Lieder”

logo kleineleutebunteliederMit 10 regionalen Festivals, über 40 Kinderchören und mehr als 1.500 beteiligten Kindern gehört das Kinderchor-Festival „Kleine Leute – Bunte Lieder“ zu den größten Chorfestivals des Landes. Bereits zum fünften Mal wird das Festival die jungen Stimmen in ganz Niedersachsen zum Klingen bringen. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont als Schirmherr die Bedeutung der Kinderchor-Festivals: „Bei ‚Kleine Leute, bunte Lieder’ steht die Steigerung der musikalischen Qualität im Vordergrund, jedes Ensemble wird von Experten beraten. Es geht um die Individualität der Ensembles, um musikalische Vielfalt in der Schullandschaft, um Gesangsbildung von klein bis groß und um Austausch und Vernetzung der Schulmusiklehrkräfte und Chorleitungen.“

Start ist Anfang September in der Markuskirche in Hannover. Danach gibt es bis Ende November Regional-Festivals in Braunschweig, Gifhorn, Löningen, Uelzen, Osnabrück, Bad Pyrmont, Northeim, Buxtehude und in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Insgesamt 45 Kinderchöre aus Niedersachsen singen bei diesen Regional-Festivals.

Mit dabei sind Schulkinder, Kirchenchöre, Musikschulen, oder auch Vereine. Von dem Kinderchorfestival soll ein weiterer wirkungsvoller Impuls für eine breite Singbewegung im Musikland Niedersachsen ausgehen. Denn Kinder singen nach wie vor immer noch gerne, und es ist die Aufgabe der Eltern und Erwachsenen, sie nicht daran zu hindern, sondern sie vielmehr anzuregen. Dazu muss ihnen im Kindergarten, in der Schule und in anderen Lebensbereichen Gelegenheit zum Singen gegeben werden.

„Kleine Leute – bunte Lieder“ wird durch das Aktionsprogramm „HAUPTSACHE:MUSIK“ in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung unterstützt. Träger ist der Landesmusikrat Niedersachsen gemeinsam mit den Kontaktstellen Musik und den Musikverbänden.

Mehr Infos unter linkwww.kleineleute-buntelieder.de.

Die Termine der Regional-Festivals finden Sie in unseren Terminkalender unter dem Punkt KLBL.

Förderung für hannoversche Chöre

Ab sofort können sich Chöre aus Hannover wieder für eine Förderung für Vereine bewerben.

Hier finden Sie das linkAntragsformular.

Der 100. Chor-Geburtstag

Anno 1919 oder noch früher gegründete Chöre können jetzt die Ehrung durch den Bundespräsidenten beantragen. Nur: Das passiert nicht "automatisch", sondern erst auf Antrag. Deshalb sollten Chöre, Kantoreien, Singkreise und andere Gesangsvereine im Niedersächsischen Chorverband, die 1919 oder früher gegründet wurden, jetzt ihr Archiv sichten, die Unterlagen aufbereiten und sich beim NC melden, der den Antrag schließlich an die BDC-Geschäftsstelle weiterreicht. Weitere Infos sowie Antragsformulare sind online auf linkwww.chorverbaende.de/zelter-plakette zu finden. Am 30. Juni 2018 ist Meldeschluss für die Ehrung in 2019.

Wissenswertes

1956 stiftete Bundespräsident Theodor Heuss die Zelter-Plakette als staatliche Anerkennung für besondere Verdienste um die Chormusik und das kulturelle Leben – oder, wie es auf der Plakette selbst heißt „für Verdienste um Chorgesang und Volkslied" (wobei es auf die Art der musikalischen Literatur, die der Chor singt, gar nicht ankommt). Seitdem haben insgesamt bereits über 11.400 Chöre diese Ehrung erfahren, 40 davon in diesem Jahr. Namensgeber der Zelter-Plakette ist der langjährige Direktor der Singakademie zu Berlin, Carl Friedrich Zelter (1758–1832).

Chöre im Fokus der Forschung

Das Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens mit Sitz im Sängermuseum Feuchtwangen wurde Anfang April zum sog. „An-Institut“ der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) erhoben. Die Ehrenbezeichnung als „An-Institut“ vergibt die JMU an Einrichtungen, die eng mit ihr kooperieren und den Nachweis erbracht haben, dass sie wissenschaftlich arbeiten – etwa indem sie wissenschaftliche Projekte und Publikationen vorweisen können. Insgesamt sechs An-Institute gibt es bislang.

„Das neue An-Institut für Chorforschung ist das erste dieser Art weltweit“, so Universitätspräsident Forchel. Er freue sich sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Chorverband, dem Fränkischen Sängerbund und der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens stets konstruktiv und zielführend verlaufen sei. DCV-Präsident und Altbundeskanzler Christian Wulff hegt große Erwartungen an die Arbeit des Forschungszentrums. Er erhoffe sich zum Beispiel Antworten auf die Fragen, wie man verstärkt Kinder und Jugendliche in die Chöre bringen und das Chorwesen in Deutschland erhalten könne. Eine weitere Aufgabe sei es, die Bedeutung zu erforschen, die deutschen Chören und Liedern im Ausland zukommt.

chor.com kommt 2019 nach Hannover

HCC LuftbildDie chor.com ist seit 2011 der Branchentreff der deutschen und europäischen Vokalmusikszene. Als Fortbildungsangebot, Festival und Forum bietet sie alle zwei Jahre eine einzigartige Plattform für den Austausch aller AkteurInnen der Chorszene. Dabei hebt die chor.com beständig Grenzen auf – zwischen U- und E-Musik, Profis und Laien, MusikerInnen und Publikum und spiegelt wider, wie Vokalmusik in Zukunft gestaltet, organisiert, inszeniert und vermittelt werden kann.

Mehr als 150 Workshops, Meisterkurse, Coachings und Reading Sessions richten sich an ChorleiterInnen, MusikpädagogInnen, KirchenmusikerInnen, ChormanagerInnen sowie ambitionierte SängerInnen, die als MultiplikatorInnen ihren Chören neue Impulse geben möchten. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Alter Musik bis Beatboxing, vom Singen mit Kindern bis zum Musizieren mit SeniorInnen und von Chormanagement bis CD-Produktion. In über 30 chor.com-Konzerten wird das in den Workshops Erarbeitete auf die Bühne gebracht und zugleich den Konzertbesuchern ein Abbild und Querschnitt dessen präsentiert, was die deutsche und internationale Vokalszene derzeit zu bieten hat.

Daneben stellen im Forum über 80 internationale Noten- und Musikverlage, CD-Labels, TechnikproduzentInnen, Hoch- und Musikschulen, Festival- und KonzertveranstalterInnen und Verbände ihre neuen Projekte, Programme und Konzepte vor und alle BesucherInnen sind zu zahlreichen Talks, Diskussionen und Offenen Singen eingeladen.

Weitere Infos unter linkchor.com.

Christian Wulff neuer Präsident des DCV

Wulff Scherf 2018Altbundespräsident Christian Wulff wurde am 24.02.2018 von der Mitgliederversammlung des Deutschen Chorverbands (DCV) mit großer Mehrheit für die nächsten vier Jahre zum neuen Präsidenten des DCV gewählt. Wulff (im Bild lks.) tritt die Nachfolge des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Henning Scherf an, der den Verband seit 2005 geführt hatte.

„Ich durfte bereits auf der ganzen Welt die Begeisterung für Chöre erleben. Egal in welchem Land, welcher Region oder Stadt – bei Chorgesang geht das Herz auf“, so Christian Wulff. „Als Präsident des Deutschen Chorverbands möchte ich gern etwas tun zur Unterstützung der Basis, der Chorleiter, der Chöre im ganzen Land. Unsere Chöre sind Teil unseres kulturellen Erbes, in ihnen spiegelt sich auch die Vielfalt unseres Landes. Sie bringen Menschen zusammen und bieten Menschen eine Heimat.”

NC-Ehrenpräsident Wolfgang Schröfel, der nicht mehr als DCV-Vizepräsident kandidierte, wurde zum Ehrenmitglied des DCV ernannt.

Bild: Joanna Scheffel

NC fördert „Die Carusos”

die carusosDie Initiative „Carusos! Jedem Kind seine Stimme” ist eine Qualitätsmarke des Deutschen Chorverbands für das kindgerechte Singen in Kindergärten und Kindertagesstätten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern möchte der Niedersächsische Chorverband daraufhin arbeiten, dass das Singen (wieder) ein selbstverständlicher Bestandteil im Alltag von Vorschuleinrichtungen wird.

Deswegen unterstützt der Niedersächsische Chorverband in diesem Jahr insgesamt 10 Kindergärten in Niedersachsen und übernimmt die Kosten für die Auszeichnung mit einem Betrag von 150 €. Interessenten melden sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Welcome Board für geflüchtete Musikschaffende

logo musiklandniedersachenKennen Sie geflüchtete oder immigrierte Musiker/innen? Können Sie sich vorstellen, geflüchtete Musikschaffende in Ihre Arbeit einzubinden, bzw. ihnen eine Bühne zu bieten? Musikland Niedersachsen arbeitet mit der Projektkoordinatorin Jamila Al-Yousef daran, neu angekommene Menschen mit verschiedenen Maßnahmen zu unterstützen, im niedersächsischen Musikleben Fuß zu fassen.

Das Welcome Board ist eine gemeinsame Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Wir möchten Begegnungsräume und eine nachhaltige Öffnung in zwei Richtungen schaffen: Einerseits setzen wir uns für gelebte Offenheit in den hiesigen Institutionen gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt ein. Andererseits möchten wir den Angekommenen die Musiklandschaft Niedersachsens näherbringen und Wege zur Teilhabe und nachhaltigen Integration im kulturellen und gesellschaftlichen Leben aufzeigen.

Sprechen Sie uns an!

Maher Farkouh, Projektkoordination Welcome Board

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linkwww.welcomeboard-niedersachsen.de