Aktuelles

Erster Auftritt für das ChorWerk Hannover

Der neu gegründende Chor „ChorWerk Hannover” hat am 20.12.2018 seinen ersten Auftritt absolviert. Trotz anfänglicher Unsicherheit und Aufregung begeisterte das Ensemble das Weihnachtsmarktpublikum mit Klassikern wie „Feliz Navidad“ und dem bekannten Gospel „This little light of mine“, sowie einem besonderen Musikstück namens „Tina“ aus Südafrika.

Das Projekt ChorWerk Hannover – das Menschen eine Stimme geben soll, die sonst nicht beachtet werden, und sie auf einer Reise begleiten will, die ihrem Leben wieder einen Sinn gibt, die ihnen das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden – wurde im Oktober 2018 auf Initiative des Niedersächsischen Chorverbandes, mit Förderung des Diakonischen Werk Hannovers und der Bürgerstiftung unter Schirmherrschaft des Sängers Matthias Brodowy ins Leben gerufen. Die eigene Stimme zu erheben und das nicht nur im übertragenen Sinne, stärkt das Selbstbewusstsein, macht Freude und gibt auch Menschen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft viel zu selten gehört werden. Neue Mitsänger und Mitsängerinnen sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Singen und Musizieren – auf ein erfolgreiches und gemeinschaftliches neues Jahr 2019!

Die Proben finden dienstags von 10:30 bis 12:00 Uhr im Workshop Hannover e.V., Lister Meile 4, 30161 Hannover, am Raschplatz neben dem Pavillon in der Nähe des Hauptbahnhofs statt. Anschließend gibt es ein gemeinsames Mittagessen im Mezzo – Sie sind dazu herzlich eingeladen!

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt:
Willi Schönamsgruber, Koordinator des Chorwerk Hannover
Mobil: 0151 41930321 · mailDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Resolution der Musikkultur Niedersachsens – Musik wirkt in Niedersachsen

logo landesmusikratDie Laienmusik in Niedersachsen steht vor großen Herausforderungen. Um diese zu bewältigen und um die Potentiale voll auszuschöpfen, braucht die vor allem ehrenamtlich strukturierte Musikkultur mehr Unterstützung vom Land Niedersachsen. Daher wurde auf der Laienmusiktagung des Landesmusikrats Niedersachsen am 03.11.2018 in Wolfenbüttel eine Resolution zur Zukunft der Musikkultur in Niedersachsen beschlossen.

Wortlaut der Resolution

„Die Laienmusik ist das Fundament der Musikkultur. Aus diesem Grunde wurde die Chormusik in deutschen Amateurchören und das Instrumentale Laien- und Amateurmusizieren in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Niedersächsische Laienmusik prägt in besonderem Maße die große Vielfalt und Breitenwirkung der Musikszenen. Gemeinsam mit den kommunalen und privaten Musikschulen, den Kirchen und mit den allgemeinbildenden Schulen ist die Laienmusik für das Musikleben, für die Qualifizierung ehrenamtlich aktiver Menschen und für die Sicherung des musikalischen Nachwuchses zuständig.

Die Laienmusik übernimmt darüber hinaus wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben gerade in der Fläche Niedersachsens. Die Musikkultur bringt durch Vernetzung und Kommunikation Menschen in den Dörfern, Orten, Städten und Regionen zusammen. Musik ist in den ländlichen Regionen gelebte sinnstiftende Gemeinschaft, Integration und kulturelle Teilhabe. Sie schafft in strukturschwachen Regionen lebenswerte und attraktive Räume, ein friedvolles Miteinander sowie wirtschaftliche Standortvorteile (z.B. Bindung von notwendigen Fachkräften in den Regionen).

Da die momentanen Herausforderungen wie der demographische und digitale Wandel sowie die Diversität der Kulturen vor allem gesamtgesellschaftlich wirken, ist die Zukunftssicherung der Laienmusik eine gemeinschaftliche Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft. Das schließt auch die Bereitstellung von ausreichend Landesmitteln ein, damit die ehrenamtlichen Organisationen ihre Aufgaben erfüllen und ihre zugedachten Leistungen erbringen können. Daher hat auch das Land Niedersachsen eine Verpflichtung, die Laienmusikkultur zu unterstützen und zu fördern.

Die über 200.000 engagierten ehrenamtlichen Musikerinnen und Musiker und deren Organisationen (Chorverband Niedersachsen-Bremen e.V., Niedersächsischer Chorverband e.V., Niedersächsischer Musikverband e.V., Niedersächsischer Turner-Bund e.V., Fachbereich Musik, Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V., Fachbereich Musikwesen, Deutscher Harmonika-Verband e.V., Landesverband Niedersachsen, Niedersächsischer Sportschützenverband e.V., Fachgruppe Musik, Bund Deutscher Zupfmusiker e.V., Landesverband Niedersachsen, Landesverband Nord im Deutschen Zithermusik-Bund e.V. sowie die 13 KONTAKTSTELLEN MUSIK) fordern die Landesregierung auf, mit dem Landesmusikrat Niedersachsen in den aktiven Dialog über die Zukunftssicherung der Musikkultur zu treten. Nach aktueller Daten- und Bedarfserhebung des Landemusikrats ist eine Förderhöhe von 800.000 Euro (3,60 Euro je aktiv musizierende Person) ab 2020 nötig, damit die satzungsgemäßen Aufgaben erfüllt und die vorhandenen Potentiale ausgeschöpft werden können.”

Der 100. Chor-Geburtstag

Anno 1920 oder früher gegründete Chöre können jetzt die Ehrung durch den Bundespräsidenten beantragen. Nur: Das passiert nicht „automatisch”, sondern erst auf Antrag. Deshalb sollten Chöre, Kantoreien, Singkreise und andere Gesangsvereine im Niedersächsischen Chorverband, die 1920 oder früher gegründet wurden, jetzt ihr Archiv sichten, die Unterlagen aufbereiten und sich beim NC melden, der den Antrag schließlich an die BDC-Geschäftsstelle weiterreicht. Weitere Infos sowie Antragsformulare sind online auf linkwww.chorverbaende.de/zelter-plakette zu finden. Am 30. Juni 2019 ist Meldeschluss für die Ehrung in 2020.

Wissenswertes

1956 stiftete Bundespräsident Theodor Heuss die Zelter-Plakette als staatliche Anerkennung für besondere Verdienste um die Chormusik und das kulturelle Leben – oder, wie es auf der Plakette selbst heißt „für Verdienste um Chorgesang und Volkslied" (wobei es auf die Art der musikalischen Literatur, die der Chor singt, gar nicht ankommt). Seitdem haben insgesamt bereits über 11.400 Chöre diese Ehrung erfahren, 40 davon in diesem Jahr. Namensgeber der Zelter-Plakette ist der langjährige Direktor der Singakademie zu Berlin, Carl Friedrich Zelter (1758–1832).

chor.com kommt 2019 nach Hannover

HCC LuftbildDie chor.com ist seit 2011 der Branchentreff der deutschen und europäischen Vokalmusikszene. Als Fortbildungsangebot, Festival und Forum bietet sie alle zwei Jahre eine einzigartige Plattform für den Austausch aller AkteurInnen der Chorszene. Dabei hebt die chor.com beständig Grenzen auf – zwischen U- und E-Musik, Profis und Laien, MusikerInnen und Publikum und spiegelt wider, wie Vokalmusik in Zukunft gestaltet, organisiert, inszeniert und vermittelt werden kann.

Mehr als 150 Workshops, Meisterkurse, Coachings und Reading Sessions richten sich an ChorleiterInnen, MusikpädagogInnen, KirchenmusikerInnen, ChormanagerInnen sowie ambitionierte SängerInnen, die als MultiplikatorInnen ihren Chören neue Impulse geben möchten. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Alter Musik bis Beatboxing, vom Singen mit Kindern bis zum Musizieren mit SeniorInnen und von Chormanagement bis CD-Produktion. In über 30 chor.com-Konzerten wird das in den Workshops Erarbeitete auf die Bühne gebracht und zugleich den Konzertbesuchern ein Abbild und Querschnitt dessen präsentiert, was die deutsche und internationale Vokalszene derzeit zu bieten hat.

Daneben stellen im Forum über 80 internationale Noten- und Musikverlage, CD-Labels, TechnikproduzentInnen, Hoch- und Musikschulen, Festival- und KonzertveranstalterInnen und Verbände ihre neuen Projekte, Programme und Konzepte vor und alle BesucherInnen sind zu zahlreichen Talks, Diskussionen und Offenen Singen eingeladen.

Weitere Infos unter linkchor.com.

NC fördert „Die Carusos”

die carusosDie Initiative „Carusos! Jedem Kind seine Stimme” ist eine Qualitätsmarke des Deutschen Chorverbands für das kindgerechte Singen in Kindergärten und Kindertagesstätten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern möchte der Niedersächsische Chorverband daraufhin arbeiten, dass das Singen (wieder) ein selbstverständlicher Bestandteil im Alltag von Vorschuleinrichtungen wird.

Deswegen unterstützt der Niedersächsische Chorverband in diesem Jahr insgesamt 10 Kindergärten in Niedersachsen und übernimmt die Kosten für die Auszeichnung mit einem Betrag von 150 €. Interessenten melden sich unter mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Welcome Board für geflüchtete Musikschaffende

logo musiklandniedersachenKennen Sie geflüchtete oder immigrierte Musiker/innen? Können Sie sich vorstellen, geflüchtete Musikschaffende in Ihre Arbeit einzubinden, bzw. ihnen eine Bühne zu bieten? Musikland Niedersachsen arbeitet mit dem Projektkoordinator Maher Farkouh daran, neu angekommene Menschen mit verschiedenen Maßnahmen zu unterstützen, im niedersächsischen Musikleben Fuß zu fassen.

Das Welcome Board ist eine gemeinsame Initiative der Musikland Niedersachsen gGmbH und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Wir möchten Begegnungsräume und eine nachhaltige Öffnung in zwei Richtungen schaffen: Einerseits setzen wir uns für gelebte Offenheit in den hiesigen Institutionen gegenüber Musik und Menschen aus anderen Regionen der Welt ein. Andererseits möchten wir den Angekommenen die Musiklandschaft Niedersachsens näherbringen und Wege zur Teilhabe und nachhaltigen Integration im kulturellen und gesellschaftlichen Leben aufzeigen.

Sprechen Sie uns an!

Maher Farkouh, Projektkoordination Welcome Board

mailDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

linkwww.welcomeboard-niedersachsen.de